Fast alle Menschen in den Industrieländern haben eine Lebensversicherung. Obwohl nicht das eigene Leben versichert sondern vielmehr das der Überlebenden gesichert wird, ist diese Idee dem Recovery doch sehr ähnlich. Die private Lebensversicherung wird abgeschlossen, um aus moralischen Gründen familiären Verpflichtungen nachzukommen.

Für Recovery entscheiden sich Manager und Führungskräfte neben dem gesetzlichen Zwang auch aus unternehmerisch-moralischen Verpflichtungen heraus: Um das Überleben und Weiterleben des Unternehmens zu gewährleisten, selbst wenn ein Störfall im Bereich von Information und Kommunikation - an sensibelster Stelle also - eintritt.

Disaster Recovery ist eine Lebensversicherung - für Unternehmen. Anders als bei der privaten Lebensversicherung reicht es hier nicht aus, Geld zur Verfügung zu stellen. Recovery und Business Continuity verfolgen das Ziel, mit vertretbarem Aufwand das Weiterarbeiten und damit das Weiterleben des Unternehmens zu gewährleisten, bevor irreversible Schäden entstanden sind, die keine Versicherung tragen kann.

(weiter)