TDAM

Tape Device Allocation Manager

TDAM  ist ein Tool das für die optimale Auslastung von Kassettenlaufwerken im z/OS Umfeld sorgt. TDAM ermöglicht eine automatische und dynamische Zuordnung von Kassetteneinheiten zwischen mehreren MVS-Images und vermeidet somit Verzögerungen beim Ablauf von Batch-Jobs sowie Aufrüstungen von Laufwerkeínheiten für die Spitzenzeiten. TDAM wird nur bei Engpässen in der Laufwerkszuordung aktiv und basiert auf definierten Standardschnittstellen des Betriebssystems. Das heißt, es werden keine undokumentierten Veränderungen im Betriebssystem vorgenommen.

TDAM Leistungskriterien

COMback Backup-as-a-service
COMback Backup-as-a-service
  • Kein Bedienereingriff erforderlich.
  • Unbegrenzte Anzahl von Laufwerken; bis zu 128 MVS oder OS/390 Images
  • Voll automatisierte Kassettenverarbeitung
  • Geringe Systembelastung
  • Setzt auf Standard-Schnittstellen des Betriebsystems auf
  • Inter-TDAM Kommunikation über LU6.2 oder TCP/IP
  • Keine Verwendung undokumentierter Funktionen; keine Hooks
  • Unterstützung ab OS/390 Version 1
  • SWAP Situationen werden automatisch aufgelöst
  • Reservierungsmechanismus für Anwendungen mit häufiger Band Verarbeitung
  • Auswertungen über die Auslastung der Laufwerke
  • VTS Unterstützung

TDAM Integration

Tape Device Allocation Manager - Funktion
Tape Device Allocation Manager - Funktion

TDAM wird auf jedes MVS-Image installiert. Auch in einem Verbund von mehreren Parallelsysplex-Umgebungen oder einer Parallelsysplex-Umgebung in Verbindung mit eigenständigen Systemen kann TDAM zum Einsatz kommen. Bei der Konfiguration wird die Anzahl der gemeinsam zu nutzenden Laufwerke (Tape Pools) definiert. Die verbundenen TDAM-Systeme kommunizieren über LU 6.2 oder TCP/IP. Dabei können die einzelnen Systeme auch mehrere Kilometer voneinander entfernt sein (sinnvoll, wenn die Laufwerke über Kanalverlängerungen erreichbar sind). TDAM greift erst dann in die Allocation ein, wenn die Nachrichten IEF877E und IEF238D erzeugt werden. Aus der IEF877E Deviceliste werden alle Einheiten nacheinander bei den verbundenen Partnersystemen nach ihrem Status(online, offline, allocated,...) befragt. Ist eine Einheit an allen Partnersystemen frei (unallocated), so wird dem anfordernden System dieser Status mitgeteilt. Die Einheit wird mittels Reply auf IEF238D dem MVS Allocationprozess zur Verfügung gestellt.

TDAM Vorteile

  • Optimales Ausnutzen vorhandener Tape Ressourcen.
  • Voll automatisierte Zuordnung von Laufwerken.
  • Reduzierung von Laufwerken (20-40%).
  • Kein Operatoreingriff notwendig.
  • Ständige Konfigurationsunterstützung in Form von Statistiken.
  • Kommunikation über LU 6.2.
  • MVS Operator Kommandos, keine Beeinflussung der EDL (Eligible Device List).
  • Keine Eingriffe in das MVS Betriebssystem durch undokumentierte Funktionen
  • Einsetzbar in mehreren Parallelsysplex-Verbunden, sowie Parallelsysplex mit eigenständigen MVS-Images.
  • Einsetzbar in JES2 und JES3-Umgebungen.
  • Sinnvolle Ergänzung zur automatischen Nutzung der Funktionalität von VTS.

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